Kreuzweg in Kleinlützel

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Basler Münstergemeinde: Karfreitag 2009

  • Die Basler Münstergemiende besucht den Kreuzweg in Kleinlützel am Karfreitag, 10.April 2009, 14.00 bis ca. 17.00 Uhr.
  • Speziell für Familien
  • Besammlung: 14.00 Uhr in Kleinlützel (Fahrzeit ca. 40 Minuten) (Parkplatz unter der Kirche)
  • Wegdauer ca. 1 ½ Std.
  • Gemeinsames Pic-Nic aus dem je eigenen Rucksack,
  • Spielen der Kinder
  • Die Zeit reicht, um zum Karfreitagskonzert im Münster zurück zu sein.
  • Infos

Wiederherstellung 2008

Die beschädigten Stationen wurden von der Firma Newroc AG nach Laufen gebracht. Zusammen mit der Restaurierung der beiden Holzfiguren aus der Ölberggrotte dürften sich die Kosten über Fr. 20'000.– bewegen.

2008 wurden die reparierten Stationen wieder aufgestellt. Mit einem Feldgottesdienst wurde der Kreuzweg am Bettag, dem 21. September, eingeweiht.

Zerstörung durch Vandalen am 14./15. Juli 2007

Vandalen haben in der Nacht auf Sonntag den 15. Juli 2007 am Kreuzweg von Kleinlützel gewütet und Sachschaden von über 10 000 Franken angerichtet. Zudem entwendeten sie ein schwere Jesusstatue.

Die unbekannte Täterschaft kam zwischen Samstag 20 Uhr und Sonntag 7.45 Uhr zum Kreuzweg in Kleinlützel, welcher ab der Ölberggrotte etwa 45 Meter oberhalb der Dorfstrasse im Wald beginnt. Der Weg führt etwa 800 Meter steil bergwärts und beherbergt 14 «Stationen» – je zirka 1.2 Meter hohe Reliefs mit Ziegeldach.

Die Hälfte davon haben die Wüteriche zerstört indem sie diese gewaltsam aus den Betonsockeln gedrückt und umgestürzt haben. Dabei brachen mehrere komplett auseinander. Zudem entwendeten die Täter aus der Ölberggrotte eine hölzerne Jesusstatue, welche etwa ein Meter hoch und zirka 50 Kilogramm schwer ist. Es ist anzunehmen, dass sie diese irgendwo über einen Felsvorsprung in die Tief geworfen haben.

Nach ersten Schätzungen dürfte der Sachschaden 10 000 Franken übersteigen.

Geschichte des Stationenweges

Über den Kreuzweg finden sich in einem Protokollbuch der röm.-kath. Kirchgemeinde Kleinlützel zwei Einträge:

  • 7. Juni 1920: Der Kirchenrat genehmigt die Abgabe des hl. Grabes zur Verwendung einer Station an den zu erstellenden Kreuzweg von der Ölberggrotte bis zur Bergkapelle.
  • 9. Dezember 1923: Mit der Anordnung des Kreuzweges wie Hochw. Herrn Pfarrer (Pfarrer F.B. Strauchen, 1906–1924 Pfarrer in Kleinlützel) denselben ausführen will ist der Kirchenrath einverstanden.

Der Stationenweg muss also etwa 1924 erstellt worden sein.


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